Dieser Beitrag stammt von Maryam Noori, einer FOS Schülerin unserer Schule. Sie kam vor 4 Jahren nach Deutschland und äußert sich nun zu der Rolle der Frau in Afghanistan.

Wenn alle Menschen doch nur die gleiche Hautfarbe und das gleiche Geschlecht hätten!

Dass die Unterdrückung und Ungerechtigkeit im Namen die Rasse, Sprache, Frau und der Mann in der heutigen Gesellschaft nicht da wäre und die Menschen lebten mit allen menschlichen Emotionen in Frieden.
Wenn sie doch nur an Morgen denken, dass Zukunft voller Fortschritt, Entwicklung und
Wohlstand und frei von jeder Ungerechtigkeit und die Unterdrückung sei.
In der Geschichte kämpften die Schwarzen häufig für ihre Freiheit und Menschenrechte, dass sie es geschafft haben endlich den Geist der Gleichberechtigung von Menschen klar zustellen.

afghanistan-burka-frauen-islam-andere-afghanistan-1920

Meiner Meinung nach ist Unterdrückung und Ungerechtigkeit wegen Hautfarbe und Rasse von Menschen entwickelt worden und in den Naturregeln gab es so was nicht und das wird es auch später nicht geben.
Es gab eine Zeit, in der Ungerechtigkeit nur für die Schwarzen bestand und mit Gräueltaten wurden sie als Sklaven benutzt.
Aber heutzutage ist ein schwarzer Mensch der Präsident eines mächtigen Landes.
Sie haben hart für ihre unternehmerische Freiheit gekämpft,
dass sie als freie Menschen bis heute leben können und niemand das Recht hat sie wegen ihrer Hautfarbe zu verfolgen.
Aber das Problem von Frauen als vollwertige Menschen in dieser Welt angesehen zu werden ist bis heute noch ein Problem und es wird Tag für Tag schlimmer.
Schmerzhafter als das ist, dass die Frauen manchmal nur als ein Gegenstand für sexuelle Befriedigung von Männern ausgenutzt werden.

Alles, was ich über dieses Thema geschrieben habe ist eine sehr schmerzhafte und traurige Situation der Frauen in asiatischen Ländern insbesondere in mein Land Afghanistan.
Respekt vor humanitären Prinzipien sollte für Frauen gelten, aber leider wurden in der Geschichte die Frauen sehr schmerzhaft unterdrückt.
Wenn ein Mensch in Afghanistan als ein Mädchen auf die Welt kommt, dann lernt es sich zu hassen.
Im Namen der Religion und Aufrechterhaltung der patriarchalischen Gesellschaft haben manche Personen den Glauben , dass der Verstand der Frauen so entwickelt ist, dass sie im Haus bleiben, sich mit Kochen und dem pflegen der Kinder beschäftigen und sie eine Bukra tragen sollten, damit sie keine Gelegenheit fürs Reden und Kritisieren haben.
Heutzutage benutzen die Frauen in Afghanistan Bukra als Schutz gegen wütend schauende Männer.
Frauen in unseren Gesellschaft leben bisher mit ihrer Unterdrückung selbst.
Viele der intellektuellen Männer denken, dass ein Mann zu sein ein Wert ist und eine Frau zu sein eine Schande ist.
Warum muss sich eine Frau vor wütenden Blicken der Männer in das häusliche Gefängnis flüchten?
Ein Mann zu sein ist nicht nur der nach Ansicht der gewöhnlichen Menschen eine Auszeichnung sondern sogar intellektuelle Männer glauben diesen Unsinn.
Unsere intellektuellen Frauen sehen ihre Freiheiten nur durch das Arbeiten außerhalb
des Hauses gesichert und sehen nicht die generelle Unterdrückung ihrer Körpers und Geistes.

Unsere intellektuellen Frauen finden sich besser als die Alphabetinnen, dass die Mehrheit von unserer Gesellschaft ist, aber leider finden sie sich schlechter als alle Männer.

Liebe Zuhörer der Grund meiner Rede ist nicht das Frauen besser als Männer sind.
Nein, es ist nicht so. Ihr Männer seid die Hoffnung von Frauen und Frauen sind der Ursprung der Menschheit und haben das Recht, dass Andere sie wie einen Menschen behandeln und nicht wie was anderes.
Ich hoffe, dass irgendwann alle Menschen auf der Welt egal ob Frau oder Mann, schwarz oder weiß, hübsch oder hässlich und schlau oder faul gleich behandelt werden und die Menschenrechte für alle gelten, dass alle Menschen auch im Nahen Osten und insbesondere in Afghanistan in Frieden miteinander leben können.