Am 24. und 25.02.2016 hatten wir ein Globalisierungsprojekt mit Thomas Berger. Wir haben uns hauptsächlich mit der Situation in Indien beschäftigt. Denn Indien ist stark überbevölkert, der Kontrast zwischen Arm und Reich ist gewaltig und auch einige Menschenrechte, vor allem die Frauenrechte, werden einfach ignoriert. Die Frauen werden meist wie Objekte behandelt und laut der indischen Tradition haben sie lediglich die Aufgabe sich um die Kinder und die eigene Familie zu kümmern, außerdem dienen sie als „Gebärmaschinen“.

Für uns ist es unvorstellbar, dass es Menschen gibt, die ihr Kind abtreiben, nur weil es ein Mädchen wird. Ein indisches Sprichwort besagt: „Ein Sohn ist dein eigener Wohlstand und ein Mädchen ist des anderen Wohlstand“. Das heißt, ein Sohn wird dich bis zum Lebensende pflegen und ein Mädchen, das dich nach einer Zwangsheirat verlässt, würde sich um deine „Nachbarn“ bzw um die andere Familie kümmern.
Für uns klingt das alles bizarr, aber es ist leider nicht nur in Indien so. Auch in einigen anderen Ländern, vor allem im Nahen Osten, ist es Gang und Gebe Frauen zu unterdrücken und ihnen den eigenen Willen auf zu zwängen. Auch in einigen anderen Ländern, wo das Gesetzt besagt: „Männer und Frauen sind gleich“, werden Frauen wegen verschiedener Traditionen unterdrückt und das Gesetzt einfach ignoriert. Beispielsweise ist in Afghanistan die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau in Armut und Elend lebt, viel größer als die eines Mannes. Alleinstehende Frauen werden an den Rand der Gesellschaft gedrängt und haben das niedrigste Einkommen und erkranken statistisch gesehen viel häufiger. Oftmals muss die gesamte Familie dabei helfen das Einkommen zu sichern.
Zusammengefasst haben beide Länder, was die Rechte und eventuell auch einige Traditionen angeht, sehr viel gemeinsam. Die Frauenvorstellungen gehen mit unseren weit auseinander.

 

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